Ortsumfahrung Straßkirchen

Straßkirchen/München, 01.09.2023

Planungen kommen voran - Verkehrsminister Bernreiter: "Wir schieben kräftig an!"

  • Alle Beteiligten arbeiten mit Hochdruck an neuer Ortsumfahrung
  • Untersuchungen der möglichen Trassen laufen
  • Vorstellung der Vorzugsvariante im Spätherbst

 

Die Planung der Ortsumfahrung von Straßkirchen läuft auf Hochtouren. Ziel ist es, die Menschen in der Region bestmöglich vom Verkehr zu entlasten und die Straßenverhältnisse an die geplante Ansiedlung des Montagewerks für Hochvoltbatterien der BMW Group anzupassen. Dafür kommen mehrere Trassenverläufe in Frage, die Untersuchungen dazu laufen. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter: „Ich setze mich mit ganzer Kraft dafür ein, dass wir für die Menschen in der Region die bestmögliche Lösung erzielen. Dazu sind exakte Prüfungen nötig, Schnellschüsse bringen nichts. Sobald Ergebnisse vorliegen, werden wir schnell und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger über die Vorzugsvariante informieren.“

Das Staatliche Bauamt Passau arbeitet mit beauftragten Ingenieurbüros an der Planung der Umgehungsstraße und passt sie an die künftige Werksfläche und vor allem an den zusätzlich zu erwartenden Verkehr an. Die Vorplanungen kommen gut voran. Es müssen noch Gutachten zu Naturschutz und Verkehr fertiggestellt und eingearbeitet werden.

„Die Ansiedlung des Werks ist ein Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Bayern und wird neue Arbeitsplätze im Bereich der E-Mobilität schaffen“, so Minister Bernreiter. „Mir ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger dabei mitzunehmen. Deswegen müssen die Planungen so genau wie möglich sein, damit wir am Ende zur besten Variante kommen. Ich gehe davon aus, dass wir die abgeschlossene Vorplanung samt Vorzugsvariante im Spätherbst vorstellen werden.“

Die Vorplanung für die Ortsumgehung Straßkirchen läuft schon seit Längerem und ist deswegen bereits weit vorangeschritten. Bevor sie abgeschlossen und mit dem Bundesverkehrsministerium abgestimmt werden kann, arbeitet das Staatliche Bauamt Passau in engem Austausch mit der BMW Group sowohl das neue Werk an sich als auch den dadurch erzeugten Verkehr in die Umgehungsplanung mit ein. Der zusätzliche Pkw-, Lkw- und Busverkehr wird schon jetzt in der Verkehrsuntersuchung berücksichtigt, in der anhand der beiden Planungen und der örtlichen Verhältnisse die Verkehrsbelastung für 2040 prognostiziert wird. Die Planung, u.a. die Verknüpfungen der B 8 mit den Staats- und Kreisstraßen, wird bereits auf die Prognosezahlen ausgelegt.